Kennst du das Sprichwort: „Hinterher ist man immer schlauer“? Bingo! Genau so geht es mir (und dir bestimmt auch?) beim Bloggen (wäre auch schlimm, wenn nicht, richtig?!). Damit du nicht auch die gleichen Fehler wie ich machst, erspare ich dir Zeit und erzähle dir von einigen Dingen, über die ich mich riesig gefreut hätte, wenn sie mir damals schon jemand erzählt hätte.

Du erfährst in diesem Beitrag:

  • Was du bei Bildern beachten kannst (SEO)
  • Wie du deine Texte strukturieren kannst
  • Mit welchem Zaubertrick man alles auf seiner Seite umgestalten kann
  • Worauf du kurz vor dem Veröffentlichen noch einmal schauen solltest
  • Warum du mit Social Media viel entspannter umgehen kannst
  • Wie oft du neue Beiträge veröffentlichen solltest.

 

7 Tipps für Blogger, die ich gerne von Anfang an gewusst hätte

Als Blogger hast du eine ziemlich steile Lernkurve. Wir beschäftigen uns nicht nur mit dem Text, Bildern und Videos, nein, wir lernen auch, wie man eine Website aufbaut, was eine Social Media Strategie ist und wie man eine Kooperation mit Unternehmen in die Wege leitet.

Welche Tipps ich dir für die Website selbst geben kann, erfährst du in diesem Beitrag. Falls dich auch andere Themen interessieren, z.B. wie man Kooperationen mit Unternehmen bekommt, wie man erfolgreiche Affiliate-Beiträge schreibt und wie du deine Reichweite in kürzester Zeit vervielfachst, dann schreib mir das unbedingt in die Kommentare! Diese Seite ist schließlich dafür da, dir mit deinem erfolgreichen Blog zu helfen.

Bilder sind mindestens so wichtig wie der Text (nicht nur für die Optik)

…und das gleich in vielerlei Hinsicht.

  1. Tolle Bilder sind ein echter Blickfang und deine Leser werden deine Seite häufiger (und länger) besuchen. Verzweifle also nicht beim fotografieren, sondern nimm dir genug Zeit zum Kennenlernen deiner Kamera (egal ob Smartphone oder DSLR). Genauso wichtig ist die Bildbearbeitung im Anschluss.
  2. Vernünftig benannte Bilder haben eine rieeeeesengroße Auswirkung auf deine Position in Suchmaschinen. Das bedeutet, du solltest deine Bilder grundsätzlich umbenennen, BEVOR du sie hochlädst. Anschließend solltest du den Alt-Tag ausfüllen. Das ist der Text, der angezeigt wird, wenn dein Bild einmal nicht lädt (bei WordPress findest du diesen Bereich in der Mediathek). Etwas, für das dir Google wirklich dankbar ist.
  3. Mit den richtigen Bildern wird dein Beitrag viel häufiger geteilt. Gerade für Pinterest lohnt es sich, auf dem Blog passende Bilder (hochkant) anzubieten.

To-Do: Bilder aufnehmen, Bilder bearbeiten, Bilder mit entsprechenden Keywords umbenennen, Bilder hochladen (achte auf eine vernünftige Größe), Alt-Tag einfügen, schließlich in den Beitrag laden.

Fließtexte sind ein No-Go

Du bist gerade so richtig im Schreibfluss und verfasst einen ganzen Beitrag in einem Zug? Glückwunsch! Ich liebe es, wenn man erst einmal so richtig im Flow ist.

Bevor du nun aber auf Veröffentlichen klickst, solltest du den Text noch einmal strukturieren. Wenn wir einen Text auf einem Bildschirm lesen, ist unsere Konzentrationsspanne viel geringer, als bei einem Buch. Deine Leser werden es dir danken (und wieder kommen), wenn du deine Beiträge:

  • … mit Zwischenüberschriften strukturierst.
  • … häufig Absätze einfügst. Länger als 4-5 Sätze sollten ein Absatz nicht sein.

Kleines Extra: Auch für deinen Platz in Suchmaschinen sind Überschriften unglaublich wichtig. Google achtet nicht nur auf die Informationen im Text, sondern bewertet hervorgehobene Wörter (z.B. Fett, Kursiv, Heading) höher. Gleichzeitig achtet Google immer mehr darauf, dass Beiträge nutzerfreundlich gestaltet sind. Das bedeutet, du kannst jede Menge Zwischenüberschriften, Tabellen und Aufzählungszeichen verwenden.

Suchmaschinen werden deine Seite lieben.

Mit CSS kannst du alles verändern

Quasi alles, zumindest alles, was das Design deiner Website betrifft kannst du mit der Sprache CSS verändern.

Der Button ist dir zu groß? Links sollten immer unterstrichen sein? Die Schrift im Menü soll eine andere Farbe haben? Das sind alles Fälle, die du mit Hilfe von CSS-Befehlen schnell und unkompliziert beheben kannst.

Ich ändere auf meiner Seite alles, was mir nicht gefällt (und nicht standardmäßig über das Theme abgedeckt wird) per CSS. Eine ganze Schulung ist viel zu lang für diesen Beitrag. Wenn dich das aber interessiert, dann schreib mir das in die Kommentare. Dann verfasse ich dazu gerne mal ein paar Videos oder Beiträge.

Bis dahin mein Tipp: Google den Namen deines Themes + CSS + das, was du verändern möchtest.

Zum Beispiel: BeTheme CSS Menu Font Size

Die meisten Anbieter unterstützen dich dabei gerne.

Verwende so viele Deeplinks zu alten Beiträgen, wie möglich

Als Deeplink bezeichnet man Links, die nicht auf die Startseite einer Website zeigen, sondern Links, die in die Tiefe gehen, z.B. auf einen bestimmten Beitrag.

Sobald du die Möglichkeit hast, in deinem neuen Beitrag auf einen deiner älteren Beiträge zu verlinken, dann tu es. Dadurch zeigst du nicht nur Suchmaschinen, dass auf dieser Seite etwas wichtiges steht, sondern du vereinfachst auch deinen Lesern die Orientierung auf deiner Seite (und deine Leser verbringen mehr Zeit auf deiner Seite, was wieder super für Suchmaschinen + soziale Netzwerke ist, da beide die Zeit messen, die Leser auf deiner Seite verbringen. Viel Zeit = hochwertiger Content).

Vermeide Rechtschreibfehler

Ich kenne das so gut. Die meisten von uns werden die Beiträge spät abends oder am Wochenende schreiben. In dieser Zeit kann es schnell passieren, dass sich Rechtschreibfehler in deine Beiträge einschleichen.

Das ist ganz normal.

Trotzdem solltest du nach Möglichkeit natürlich darauf verzichten, denn ein Rechtschreibfehler wirft schnell ein schlechtes Licht auf deinen Beitrag. Das ist ärgerlich, aber wir kennen das ja selbst: Fehler fallen immer stärker auf, als der perfekte restliche Teil einer Arbeit.

Mein Tipp: Lies dir die Beiträge zum Schluss immer noch einmal gründlich durch. Zusätzlich kannst du auch Rechtschreib-Add-Ons verwenden, wie sie bei WordPress meist automatisch integriert sind. Sie sind nicht perfekt, aber finden die schlimmsten Fehler. Wenn du dir ganz unsicher bist, kopiere den Text in ein Word-Dokument und lass dort das Rechtschreibprogramm drüber laufen.

Qualität geht über Quantität

Hach ja, am besten sollten wir mehrmals wöchentlich Beiträge auf dem Blog veröffentlichen, auf allen Social Media Kanälen aktiv sein und gleichzeitig auch unser „echtes“ Leben auf die Reihe kriegen.

Nichts leichter als das? Schön wär’s! 😉

Mit (teilweise mehreren) Blogs und ein paar Jobs (bzw. damals einem Studium) nebenbei, habe ich irgendwann gemerkt, dass ich absolut unzufrieden mit meiner Arbeit war. Klar, auf jedem Blog sind mehrmals wöchentlich Beiträge online gegangen, doch die Leserzahlen sind stagniert.

Da stimmt doch etwas nicht!

Im Nachhinein ziemlich logisch und nachvollziehbar: Leser konsumieren viel lieber hochwertigen Content.

Ich habe also die Bremse gezogen und mein Beitragspensum drastisch reduziert. Die eingesparte Zeit habe ich in wenige, hochwertige Beiträge investiert. – Und siehe da: Die Leserzahlen sind drastisch gestiegen.

Mein Tipp: Lass dich nicht stressen! Veröffentliche lieber wenige hochwertige Beiträge, von denen du langfristig etwas hast, als viele schlampige Beiträge. Ein guter Beitrag nimmt bis zu zwei Tagen in Anspruch, die solltest du dir auch nehmen.

(Bei meinen Blogs achte ich darauf, dass ich wenigstens einmal pro Woche einen neuen Beitrag veröffentliche.)

Du musst nicht auf allen Social Media Kanälen aktiv sein

Plumps! Fällt dir gerade ein Stein vom Herzen? Ich finde den Druck, auf allen Kanälen aktiv sein zu müssen, immens. Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, …

Was aber, wenn ich dir sage, dass es sogar gar keinen Sinn hat auf allen Kanälen aktiv zu sein?

Das offensichtlichste zuerst: Wenn du dich auf ein paar wenige Social Media Kanäle konzentrierst, wird die Qualität deiner Inhalte automatisch steigen.

Gleichzeitig ist es von deiner Zielgruppe abhängig, wo sich deine Leser aufhalten. Du willst dir die Arbeit schließlich nicht umsonst machen und daher gezielt deine Zielgruppe ansprechen. Während die Nutzer auf Facebook älter sind, sind Snapchat-Nutzer meist jünger. Instagram liegt mittlerweile im Mittelfeld, während Twitter von jeder Altersgruppe genutzt wird.

Mein Tipp: Überlege dir am Anfang, wer deine Zielgruppe ist und konzentriere dich zu Beginn nur auf 1-2 Social Media Kanäle. Sollten die gut laufen, kannst du nach und nach weitere soziale Netzwerke dazu nehmen.

Hast du Fragen, Anregungen oder Wünsche für weitere Beiträge?

Nichts wie her damit!

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