Hinweis: Dieser Beitrag kann Affiliatelinks erhalten. Das bedeutet, ich erhalte eine Provision, wenn du etwas über diesen Link kaufst. Das verursacht dir keine zusätzlichen Kosten. Klick hier, um mehr zu erfahren.

Du denkst schon seit einer Weile darüber nach, einen Onlinekurs zu erstellen. Vielleicht schon sehr lange und trotzdem bist du noch nicht gestartet.

Eines kann ich dir schon sagen: Das liegt nicht daran, dass du zu wenig weißt. Es liegt (basierend auf meiner Erfahrung der letzten 10 Jahre) viel eher daran, weil du dich (noch) nicht entschieden hast.

Was das bedeutet, wie du damit umgehst und was dein einer nächster Schritt ist, besprechen wir hier bzw. etwas ausführlicher im Podcast.

Diese Tipps für das Erstellen und Verkaufen deines Onlinekurses könnten dir auch gefallen:

Was, wenn das Problem gar nicht dein Wissen ist?

Es gibt diesen Glaubenssatz, der sich in so vielen Köpfen festgesetzt hat: „Ich brauche noch mehr Wissen. Noch einen Kurs. Noch mehr Erfahrung. Noch ein Jahr in der Praxis… bevor ich mein eigenes Ding aufbauen darf.“

Immer noch etwas mehr.

Aber schau mal genau hin: Du beschäftigst dich seit Jahren mit deinem Thema. Du konsumierst Inhalte, du reflektierst, du probierst aus. Vielleicht hilfst du sogar schon anderen, sei es im Job, im Alltag, in deinem Freundeskreis.

Und trotzdem fragst du dich: Ist das wirklich genug für einen Onlinekurs?

Ich sage dir: Ja, meistens schon längst.

Das Problem ist nicht das fehlende Wissen. Das Problem ist die fehlende Entscheidung.

Die fehlende Entscheidung, dass du bereits genug weißt. Dass du losgehst und deinen Kurs umsetzt. Im Grunde ist es eine Entscheidung für dich und deine Ziele.

Warum wir uns nicht entscheiden

Ich habe in den letzten Jahren viele Gespräche geführt. Mit Menschen, die kurz vor dem Start waren. Die seit Monaten „in der Planung“ steckten.

Die mir sagten, sie bräuchten nur noch diesen einen letzten Baustein.

Was dahintersteckt, sind selten fehlende Informationen.

  • Es ist die Angst vor Festlegung. Wenn du dich entscheidest, schließt du Optionen aus. Du legst dich fest.
  • Es ist die Angst, nicht genug zu sein. Was, wenn jemand mehr weiß? Was, wenn du kritisiert wirst? Was, wenn niemand kauft?
  • Es ist der Perfektionismus. Die perfekte Idee muss her. Das perfekte Thema. Der perfekte Zeitpunkt.

Und dann ist da noch der Vergleich mit denen, die seit zehn Jahren sichtbar sind, die tausende Follower haben, die schon mehrere Kurse verkauft haben. Das ist wie ein Anfänger, der sich mit einem Marathonläufer vergleicht und deshalb beschließt, gar nicht erst loszulaufen.

Außerdem… und das ist eine berechtigte Frage, was ist eigentlich mit KI? Lohnt sich das überhaupt noch, wenn Wissen so leicht zugänglich ist?

Ich komme gleich darauf zurück, denn die Antwort ist klarer, als du vielleicht denkst.

Aber zuerst der unbequemste Gedanke von allen: Keine Entscheidung zu treffen, ist bequemer als Verantwortung zu übernehmen.

Solange du dich nicht festlegst, musst du dich nicht zeigen. Musst du dich nicht messen lassen. Musst du nicht verkaufen. Und kannst du dir auch nicht nachsagen, gescheitert zu sein.

Das ist menschlich und absolut verständlich. Aber es kostet dich auch einiges. Zeit. Einnahmen. Möglichkeiten.

Es kostet dich deinen Traum.

Der Spiegel: Was weißt du wirklich?

Lass uns kurz innehalten und ehrlich hinschauen, was du wirklich rund um dein Thema weißt und ob es genug ist.

Womit erreichst du Menschen auf Social Media? Welche Beiträge bekommen Kommentare, Nachrichten, Reaktionen? Bei welchen Themen bitten dich Menschen um Rat?

Womit beschäftigst du dich seit Jahren, fast schon obsessiv? Wo merkst du: Hier habe ich Klarheit, die andere nicht haben?

Manchmal funktioniert es auch, wenn du dich fragst: Was fällt dir so leicht, dass du denkst, dass es alle könnten – nur um dann zu merken, dass es nicht alle können, du darin nur sehr gut bist?

Welches Problem hast du selbst einmal strukturiert gelöst? Einen Weg gefunden, der funktioniert?

Diese Fragen führen dich oft viel schneller zur richtigen Onlinekursidee als jedes Brainstorming. Weil die Antworten schon da sind. Du hast sie nur noch nicht ernst genommen.

https://juliaburget.de/die-pinterest-challenge/

Hier ist eine andere Perspektive, die ich gerne einbringe: Du brauchst kein Expertentitel, kein Studium und keine Zertifizierung für die meisten Themen. Du brauchst einen klaren Schritt Vorsprung vor deiner Zielgruppe. Das reicht.

Und wenn du dir unsicher bist, ob dein Wissen ausreicht: Schreib einmal alles auf, womit du anderen in deinem Themenbereich schon geholfen hast. Fragen, die du beantwortet hast. Probleme, die du gelöst hast. Ergebnisse, die du begleitet hast.

Du wirst überrascht sein, wie viel da ist.

Was einen Onlinekurs tatsächlich wertvoll macht

Jetzt zur KI-Frage. Denn die ist real und ich finde es wichtig, sie ehrlich zu beantworten und nicht wegzureden.

Ja, Informationen sind heute überall verfügbar. ChatGPT kann auf Knopfdruck Antworten liefern. Tutorials gibt es auf YouTube zu fast jedem Thema. Und das wird noch mehr werden, nicht weniger.

Und trotzdem kaufen Menschen Onlinekurse.

Warum?

Weil ein Onlinekurs nicht einfach Informationen liefert. Er liefert Struktur. Einen Weg von A nach B. Jemanden, der denkt, sortiert, erklärt, auf eine Art, die für genau diese Zielgruppe passt.

Menschlich, voller Emotionen und mit authentischer Erfahrung.

Es geht nicht um Informationen. Es geht um Transformation.

Wer abnehmen möchte, weiß im Grunde, was zu tun ist: weniger essen, mehr bewegen. Das ist keine Wissensfrage. Das ist eine Umsetzungsfrage.

Und genau dafür kaufen Menschen Kurse. Für die Begleitung. Für die Struktur. Für das System, das jemand anderes schon durchdacht hat und dass die Teilnehmer nun an die Hand nimmt.

Ein Kurs wird nicht durch das Thema wertvoll. Sondern durch deine Herangehensweise. Deine Struktur. Deine Denkweise. Deine Art zu erklären. Dein Weg, Kompliziertes verständlich zu machen.

Das kann keine KI kopieren. Das bist du.

Und das ist der Grund, warum Menschen nicht einfach googeln, wenn sie wirklich weiterkommen wollen. Sie suchen jemanden, dem sie vertrauen. Jemanden, dessen Denkweise zu ihnen passt. Jemanden, der ihnen diesen Weg strukturiert abnimmt.

Das kannst du sein.

Übrigens: Gerade in einer Welt, die immer mehr mit KI-generierten Inhalten überschwemmt wird, gewinnen echte Persönlichkeiten mit echten Erfahrungen an Wert. Nicht an weniger. Menschen vertrauen Menschen. Das wird sich nicht ändern.

Für wen lohnt sich ein Onlinekurs und über welche Themen?

Hier kommen jetzt viele mit einem Einwand: „Aber mein Thema ist doch nicht besonders.“

Ich sage dir, wie breit die Themen sind, für die Menschen Onlinekurse kaufen: Ernährung, Fitness, Yoga, Meditation, Produktivität, Organisation im Alltag, Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen, Selbstständigkeit, Fotografie, Kreativität, Sprachen, Handwerk, Social Media, Marketing, WordPress, Excel, Nähen, Zeichnen, Schreiben und so vieles mehr.

Die Liste hört nicht auf.

Es geht nicht darum, ob das Thema besonders ist. Es geht darum, ob du jemandem dabei hilfst, ein konkretes Problem zu lösen und einen Schritt weiterzukommen.

Das kannst du in fast jedem Bereich, in dem du Erfahrung hast. Jetzt geht es darum, dass du ein Thema auswählst, das dich nicht nur wenige Monate, sondern auch in Jahren noch begeistert.

Dein erster Kurs muss kein Meisterwerk sein oder ALLES beinhalten

Hier machen viele den größten Fehler. Sie denken, ein Onlinekurs muss ein umfassendes Rundum-Programm sein. Alle Fragen beantworten. Alle Aspekte abdecken.

Nein.

Dein erster Kurs darf klein sein. Er darf einen einzigen, klaren nächsten Schritt adressieren. Ein konkretes Problem. Ein greifbares Ergebnis. Eine kleine, saubere Transformation.

Statt „Ernährung von A bis Z“ vielleicht: „In 4 Wochen zur einfachen Meal-Prep-Routine.“

Statt „Selbstständigkeit für Einsteiger“ vielleicht: „Dein erster Kunde in 30 Tagen.“

Weißt du, was das Schöne daran ist? Ein fokussierter Kurs ist leichter zu erstellen, leichter zu vermarkten und leichter zu verkaufen. Und aus einem kleinen, starken Kurs werden mit der Zeit weitere Angebote.

Ein Onlinekurs ist kein Add-on, er kann der Kern deines Business sein

Ich sage das gerne direkt, weil ich glaube, dass viele das noch nicht wirklich verinnerlicht haben.

Ein Onlinekurs ist keine nette Ergänzung zu deinem Hauptjob oder deiner Dienstleistung. Er kann das Herzstück deines Business werden.

Ein Kurs, der einmal erstellt ist, kann immer wieder verkauft werden. Er kann dir morgen früh Umsatz bringen, während du schläfst. Während du mit deiner Familie unterwegs bist. Während du an deinem nächsten Projekt arbeitest.

Das klingt nach einem Klischee, weil es so oft gesagt wird. Aber es stimmt trotzdem.

Ich habe das 2015 selbst erlebt. Mein erster Onlinekurs hat damals buchstäblich alles verändert. Nicht, weil er perfekt war, sondern weil er draußen war und Menschen geholfen hat.

Was bedeutet das konkret? Ich konnte meine Zeit zurückgewinnen. Ich musste nicht mehr jede Stunde einzeln verkaufen. Ich konnte skalieren, ohne proportional mehr zu arbeiten. Und ich konnte Menschen unterstützen, die sich eine 1:1-Zusammenarbeit nie hätten leisten können.

Ein Onlinekurs demokratisiert dein Wissen. Er macht es für mehr Menschen zugänglich. Das ist nicht nur gut für dein Business, das ist auch etwas, das sich gut anfühlt.

Aber, und das ist entscheidend, all das passiert nur, wenn du dich entscheidest.

Schluss mit dem Grübeln

Was wäre, wenn du heute nicht mehr grübelst, sondern prüfst, ob deine Idee Potential hat?

Nicht aus Unsicherheit, sondern aus Neugier. Nicht mit der Frage „Bin ich gut genug?“, sondern mit der Frage „Was könnte ich anbieten?“
Grübeln dreht sich im Kreis. Prüfen bringt dich weiter (hier findest du das passende Arbeitsbuch für 0€).

Du musst heute nicht entscheiden, dass du diesen Kurs machst. Du musst heute nur bereit sein, die Möglichkeit ernst zu nehmen.

Schau dir an, was du weißt. Was du seit Jahren machst. Womit du anderen hilfst. Welche Fragen dir immer wieder gestellt werden.

Das ist kein Bauchgefühl, das ist Recherche.

Die nächste konkrete Frage: Welches Problem löst dein Kurs?

Wenn du deine Onlinekurs-Idee finden oder prüfen möchtest, gibt es eine Frage, die wirklich zählt: Welches konkrete Problem löst du, für wen, mit welchem Ergebnis?

Nicht: „Ich mache einen Kurs über Ernährung.“

Sondern: „Ich helfe berufstätigen Müttern, in weniger als 30 Minuten täglich gesunde Mahlzeiten für die ganze Familie vorzubereiten.“

Das ist der Unterschied zwischen einer vagen Idee und einem verkaufbaren Angebot.

Und schau, wie konkret das zweite Beispiel ist. Zielgruppe: berufstätige Mütter. Problem: zu wenig Zeit. Ergebnis: gesunde Mahlzeiten in 30 Minuten. Jemand, der das liest und sich angesprochen fühlt, denkt sofort: Das ist für mich.

Je klarer du das formulieren kannst, desto leichter wird alles, was danach kommt. Du weißt genau, wen du ansprechen willst, und diese Person weiß sofort, dass sie gemeint ist.

Und diese Klarheit entsteht nicht durch mehr Nachdenken. Sie entsteht durch strukturiertes Prüfen.

Was du jetzt tun kannst

Wenn du deine Idee nicht aus dem Bauch heraus entscheiden willst, sondern strukturiert prüfen möchtest, dann hol dir mein Onlinekurs-Validierungskit für 0€: Kursidee finden und prüfen.

Es hilft dir, dein Wissen zu sortieren. Das Potenzial deiner Idee realistisch einzuschätzen und eine klare Entscheidung zu treffen.

Das ist der erste und wichtigste nächste Schritt.

Du hast das Wissen. Jetzt brauchst du nur die Entscheidung, dein Wissen ernst zu nehmen.