Denkst du darüber nach, einen Onlinekurs zu erstellen und anzubieten?

Ich kann dich nur dazu ermutigen. Ein Onlinekurs ist ein wertvolles Produkt, auf dem du langfristig aufbauen kannst. Ein solches, digitales Produkt eröffnet dir ganz neue Möglichkeiten.

Bei mir war es tatsächlich der Baustein, um schließlich mein Hobby zum Beruf zu machen. Nachdem ich Anfang 2015 meinen ersten Onlinekurs veröffentlicht habe, hat sich so vieles geändert. Ich durfte mit so vielen großartigen Menschen zusammenarbeiten, ich habe viele Freiheiten im Arbeitsalltag dazu gewonnen und kann mich auf das konzentrieren, wo ich das Gefühl habe, wirklich etwas verändern zu können.

Du siehst, ein einzelner Onlinekurs kann viel verändern. Was es auch immer bei dir ist – starte lieber heute, als morgen und bau dir dein Onlinekurs Unternehmen auf.

Genau dabei, möchte ich dich unterstützen! Bist du bereit? Dann lass uns in das heutige Thema einsteigen: Der erste Schritt zum eigenen Onlinekurs.

Onlinekurs erstellen: Der erste Schritt

Musst du Experte sein, um einen Onlinekurs anzubieten?

Du hast das bestimmt schon einmal gehört: Konzentriere dich auf eine Nische, baue dir einen Expertenstatus auf und gib dein Expertenwissen in einem Onlinekurs weiter.

Das Marketing-Blabla hört sich erst einmal ernüchternd an. Vielleicht denkst du dir etwas, wie: Ich bin doch kein Experte. Ich habe das nicht studiert. Ich habe darin keine Ausbildung. Dann kann ich wohl keinen Onlinekurs anbieten.

Moment… Lass dich davon nicht abschrecken. Schauen wir uns das Experten-Thema einmal im Detail an.

Was ist denn eigentlich ein Experte? Bist du ein Experte? Musst du ein Experte sein?

Im Lexikon findet man dazu folgende Definition:

Ein Experte ist eine Person, die über ein überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet verfügt.

Wann verfügst du über ein überdurchschnittliches Wissen? Wenn du weitaus mehr Know how und Erfahrungen mitbringst, als der Durchschnittsmensch.

Sobald du also anderen Menschen in deinem Gebiet etwas beibringen kannst. Sobald du Menschen in deiner Nische zu einem bestimmten Ziel verhelfen kannst. Dann verfügst du über Expertenwissen, das du über einen Onlinekurs vermitteln kannst.

Expertenwissen ist dabei nicht nur etwas, was du theoretisch gelernt hast. Das ist natürlich auch ein wichtiger Bestandteil, doch deine Erfahrung spielt eine mindestens genauso große Rolle.

Ein Beispiel: Ich habe meinen Bachelor und Master in Betriebswirtschaftslehre absolviert. Ich habe also theoretisch viel im Bereich Unternehmertum gelernt. Natürlich ist das hilfreiches Wissen, doch der allergrößte Teil meines “Expertenwissens” habe ich mir in den letzten Jahren in der Praxis aufgebaut.

Ohne diese praktische Erfahrung und ohne, diesen Weg selbst gegangen zu sein, könnte ich euch heute nicht dabei unterstützen, euch online etwas aufzubauen.

Mach dir also keinen Kopf, wenn du nicht die beste Ausbildung im Bereich deines Onlinekurses absolviert hast. Das sog. Expertenwissen setzt sich aus weitaus mehr zusammen, als nur dem Abschluss.

Stelle dir folgende Fragen, um zu sehen, ob du Wissen weitergeben kannst:

  • Weißt du mehr, als ein Großteil der Menschen?
  • Erreichen dich häufig Fragen zu diesem Bereich?
  • Beschäftigst du dich regelmäßig mit diesem Thema und gibst dein Know-how weiter?
  • Hast du in den letzten Jahren Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt?
  • Würdest du sagen, dass du dich in der Nische ziemlich gut auskennst und diese mit deinem Know how bereichern könntest?

Hast du die meisten Fragen mit Ja beantwortet? Sehr gut, dann kannst du deine Zielgruppe bei genau diesem Ziel unterstützen.

Wenn du ein Blogger bist und darüber nachdenkst, einen Onlinekurs anzubieten, dann lies dir einmal diesen Beitrag durch. In diesem Beitrag geht es ganz spezifisch um dieses Thema und damit einhergehende Mindset-Shifts für Blogger.

Was macht dir wirklich Spaß?

Neben deiner Expertise, ist es natürlich auch wichtig, dass du gerne in diesem Themengebiet aktiv bist. Ein Onlinekurs ist ein digitales Produkt, das du langfristig anbietest. Das sollte etwas sein, was dir Freude macht.

Ich bin davon überzeugt, dass wir nur in den Bereichen richtig gut sind, die uns auch Spaß machen.

Was dir an deinem Thema richtig viel Freude bereitet, kann sich dabei aus unterschiedlichsten Komponenten zusammensetzen.

Es kann sein, dass dich das Thema brennend interessiert. Es kann aber auch sein, dass dich einzelne Bereiche daran faszinieren. Es kann sein, dass dir das Thema ermöglicht, dich kreativ auszuleben.

Oft ist es das Zusammenspiel vieler Komponenten, die uns dann tatsächlich Freude machen.

Deswegen empfehle ich dir nun folgendes: Schnapp dir ein Blatt Papier und ein paar Stifte und brainstorme erst einmal alles, was dir wahrhaftig Spaß macht.

Grenze dich dabei noch nicht ein. So kann es um Themen, Aktivitäten oder ganz allgemeine Themen gehen.

Mach dir bewusst, was dir wirklich Spaß macht.

Im zweiten Schritt, mache dir dann Gedanken darüber, wie du dieses Thema mit deiner Nische verknüpfen kannst.

Was braucht deine Zielgruppe?

Neben all der Freude an deinem Projekt, darf eines natürlich nicht fehlen: Was braucht deine Zielgruppe?

Natürlich bietest du deinen Onlinekurs an, weil dir deine Nische Spaß macht und du das Gefühl hast, anderen Menschen in diesem Gebiet weiterhelfen zu können. Doch darüber hinaus muss es auch Menschen geben, die in diesem Gebiet Unterstützung suchen.

Was wäre ein toller Onlinekurs, wenn ihn niemand kauft?

Deswegen lege dir nun deine bisher erarbeiteten Kurs-Themen bereit. Du hast ja nun schon eine Nische und ein grobes Themengebiet vor Augen.

In diesem Themengebiet recherchierst du nun:

  • Wer sind die Menschen, die sich in dieser Nische nach Unterstützung umschauen?
  • Was sind die Herausforderungen, mit denen diese Menschen konfrontiert sind?
  • Was sind die Probleme und limiting Beliefs dieser Menschen?

Nutze das Internet und bestehende/ ehemalige Kunden, um mehr darüber zu erfahren, wie du deine Zielgruppe bestmöglich unterstützen kannst.

Sobald du das weißt, hast du die drei Komponenten, aus denen sich deine Kursidee zusammensetzt. Hast du sie schon vor Augen?

Wie geht es weiter, wenn du deine Onlinekurs-Idee gefunden hast?

Nun geht es darum, die Kursidee in einen umfangreichen Onlinekurs zu verwandeln. Denn nicht nur die Informationen, sondern auch die Struktur spielt dabei eine große Rolle (hier findest du einen Beitrag zum Aufbau eines Onlinekurses).

Was wir gerade besprochen haben, ist der erste Schritt zum Erstellen eines eigenen Onlinekurses. Hol dir hier ein kostenloses Arbeitsbuch zum Thema: Erstelle deinen Onlinekurs in 5 Schritten. Dort erfährst du, wie es nun weitergeht.

Hast du schon eine Onlinekurs-Idee? Teile sie mit uns in den Kommentaren.

Der erste Schritt: Einen eigenen Onlinekurs erstellen