Wir Blogger sind auf so vielen Plattformen vertreten. Facebook, Instagram, Pinterest, … und natürlich auf dem Blog selbst. Wenn mich jedoch jemand nach meiner Lieblingsplattform fragt, sage ich ohne eine Sekunde zu zögern: Pinterest (natürlich erst nach der eigenen Website).

Pinterest ist eine wirklich dankbare Plattform. Kreierst du hochwertige Inhalte, werden sie auch entsprechend vielen Nutzern angezeigt. Andersherum merkst du natürlich auch schnell, wenn dein Pin schrecklich ausschaut oder dein Beitrag nicht so spannend ist, wie du bisher gedacht hast.

Dennoch. Pinterest verändert sich im Moment. Während das Tool vor wenigen Jahren noch nicht von vielen Bloggern genutzt wurde, wird es heute bei Bloggern und „normalen Nutzern“ immer beliebter. Es verändert sich aber nicht nur die Anzahl der Pinterestnutzer, sondern auch die Plattform selbst experimentiert gerade ausgesprochen gerne (zumindest fühlt es sich so an): Neues Profil, veränderter Pin it – Button,… und viele weitere Funktionen, die immer mal wieder erscheinen und dann doch verschwinden oder Teil der tatsächlichen Plattform werden.

Damit ihr trotz den vielen Änderungen den Überblick behaltet, hier einige Tipps, auf die ich mich als Blogger aktuell konzentrieren würde.

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Neue Tipps & Tricks, um deine Blogreichweite mit Pinterest zu steigern

Pinterest-Tipps für Blogger

Regelmäßig pinnen (…nicht nur deine Inhalte)

Kontinuität. Das ist etwas, was für alle Plattformen gilt. Je nach Plattform unterscheidet sich aber der Fokus. Auf Pinterest ist es deswegen genauso wichtig, wie auf allen anderen Plattformen, regelmäßig zu pinnen. Lieber jeden Tag 5 Pins, anstatt einmal die Woche 50 Pins.

Doch keiner von uns hat Zeit, jeden Tag, jede Plattform zu bespielen. Wir müssen in den Phasen, in denen wir uns Zeit dafür nehmen, möglichst effizient arbeiten. So habe ich für mich eine gesunde Mischung gefunden. Ich habe mir Unterstützung von Tools geholt (der Preis ist die eingesparte Zeit definitiv Wert), doch dazu weiter unten mehr. Zum anderen habe ich mir für jeden Tag abends, einen Reminder eingestellt, dass ich für 15 Min. pinne. Da ich 3 Pinterestaccounts besitze für alle drei Blogs, konzentriere ich mich jeden Tag nur auf einen Account und pinne manuell Pins, die zu meinem Profil passen.

Durch diese Mischung aus manuellen und geplanten Inhalten, habe ich bisher ganz gute Ergebnisse erzielen können.

Spam: Qualität über Quantität

Die Gerüchteküche brodelt. In vielen Pinterest-Facebookgruppen gehen aktuell die wildesten Gerüchte um: Pinterest soll reihenweise Accounts schließen. *PANIK*

Doch erst einmal tief ein- und ausatmen.

Der Pinterestaccount ist für viele Bloggern goldwert und wir brauchen uns bisher auch keine Sorgen zu machen, dass der Account von einem auf den anderen Tag geschlossen wird.

Worum geht es in der aktuellen Situation? Schlichtweg um Spam.

Pinterest sperrt aktuell aktiver als früher Accounts, die als Spam klassifiziert werden.

Wann gilt ein Pinterest-Account als Spam? Wenn du dich wie ein Spamer verhältst. Wenn du täglich Massen an Inhalten pinnst, vermutlich auch nicht sehr hochwertige Inhalte. Wenn du in einem kurzen Zeitraum aus unterschiedlichen Ländern pinnst. Wenn du schlichtweg so verhältst, dass du nicht als normaler, menschlicher Nutzer eingeordnet wirst.

Tipps, um bei Pinterest nicht als Spam eingeordnet zu werden:

  • Erstelle hochwertige Pins mit Beschreibung
  • Validiere deine Website, damit Pins von deiner Website nicht als Spam eingeordnet werden
  • Lösche Pins mit kaputten Links (z.B., weil sich die URL geändert hat)
  • Pinne regelmäßig hochwertige Inhalte, jedoch nicht zu viel (Richtwert: Max. 50 Pins pro Tag)

Beim Thema Spam spielen aber auch die verwendeten Tools eine wichtige Rolle, s. nächster Punkt.

Pinterest-Tools erfolgreich verwenden

Die beiden beliebtesten Tools für eine kleine Pinterest-Unterstützung sind Boardbooster und Tailwind. Boardbooster unterstützt dich primär dabei, bereits auf deinem Profil existierende Pins erneut zu pushen, während Tailwind darauf spezialisiert ist neue Pins, bzw. Pins von fremden Profilen zu (re-)pinnen. Auch wenn Tailwind seine Funktionen gerade ausbaut, sind diese nicht ganz mit Boardbooster vergleichbar.

Ich bin ein ganz großer Boardbooster-Fan, ABER aus einem Grund, kann ich dir Boardbooster gerade nicht empfehlen.

Pinterest hat eine Liste verifizierter Tools herausgegeben. Tools, die offiziell von Pinterest genehmigt werden, verwenden i.d.R. die API (Schnittstelle) von Pinterest. So auch Tailwind.

Boardbooster hingegen nutzt diese Schnittstelle aktuell noch nicht. Stattdessen gibt man Boardbooster Nutzernamen und Passwort seines Accounts, was natürlich unsicher ist. Es ist also nachvollziehbar, warum Pinterest dieses Tool nicht unterstützen möchte, sofern Boardbooster nichts ändern.

Dennis Kashkin, der Gründer von Boardbooster, hat mir jedoch versichert, dass Boardbooster aktuell an diesem Problem arbeitet und mit Pinterest in Kontakt steht. Ich gehe jedoch davon aus, dass es noch ein paar Monate dauert, bis Boardbooster soweit alles angepasst hat und wir es wieder nutzen können.

Für den Moment würde ich Boardbooster pausieren und auf Tailwind umsteigen.

[2018] Neue Tipps & Tricks, um deine Blogreichweite mit Pinterest zu steigern