Läuft es dir kalt den Rücken herunter, wenn du daran denkst, dass du deinen Onlinekurs nicht nur erstellen, sondern anschließend auch verkaufen darfst?

Alleine das Wort Verkaufen hat für viele Menschen einen negativen Beigeschmack. Wir denken dabei sofort an dubiose, schmierige Gestalten, die den Menschen alles überteuert andrehen. Hauptsache der Umsatz wächst, komme, was wolle.

Puh! Mit dieser Vorstellung im Kopf, ist es wirklich schwer, selbstbewusst das eigene Produkt zu verkaufen. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, die das tatsächlich so machen, so natürlich auch online. Aber keine Sorge: Deswegen musst du das nicht genauso machen.

Ganz im Gegenteil.

Lass uns in diesem Beitrag darauf eingehen, warum es sogar ein großer Fehler deiner Zielgruppe gegenüber wäre, wenn du deinen großartigen Onlinekurs nicht selbstbewusst verkaufst.

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Unterscheide zwischen Andrehen und der Kaufentscheidung

Die Teilnehmer meiner Onlinekurse haben das schon oft von mir gehört. Es geht beim Verkaufen nicht darum, jemanden zu etwas zu überreden, was er gar nicht braucht! Niemand sollte sich zu deinem Onlinekurs anmelden, weil er sich genötigt fühlt. Gerade bei Onlinekursen ist das nicht sonderlich erfolgsversprechend.

In deinen Onlinekursen brauchst du Teilnehmer, die motiviert sind und sich auf den Kurs freuen.

Das bedeutet, sie müssen eine Kaufentscheidung treffen.

Die Betonung liegt auf der Entscheidung.

Deine Interessenten brauchen alle notwendigen Informationen, um sich am Ende selbstbewusst für oder gegen deinen Onlinekurs zu entscheiden.

Wichtig ist, dass sie diese Entscheidung bewusst treffen.

Genau dafür ist es wichtig, dass du dein Produkt selbstbewusst, ehrlich und voller Stolz vorstellst. Hol deine Zielgruppe ab und zeige ihnen, wann ihnen dein Onlinekurs tatsächlich weiterhelfen kann.

Nur so können sie anschließend eine Kaufentscheidung treffen.

Folgendes kannst du dabei ab sofort vergessen:

  • Informationen zurückhalten: Halte keine Informationen zurück, um einen anderen Eindruck zu erwecken.
  • Zum aufgesetzten Verkäufer mutieren: Authentizität ist eines deiner wertvollsten Assets beim Verkaufen. Sei du selbst!
  • Unsicher sein: Du hast einen wertvollen Onlinekurs entwickelt, der vielen Menschen weiterhelfen wird. Steh dazu und sei stolz auf dich!
  • Überreden: Gib deiner Zielgruppe alle notwendigen Informationen, damit sie sich selbst entscheiden können.

Was braucht deine Zielgruppe?

Ich habe dir gerade gesagt, dass du deine Zielgruppe abholen und zu einer selbstbewussten Kaufentscheidung begleiten solltest.

Doch, wo holst du sie ab?

Dafür musst du die Bedürfnisse, Probleme und Herausforderungen deiner Zielgruppe verstehen. Was beschäftigt sie gerade und was denken sie, löst ihr Problem.

Genau dort holst du sie ab und zeigst ihnen den weiteren Weg auf.

Vielleicht bist du den Weg sogar selbst einmal gegangen. Du weißt ganz genau, wie sie sich gerade fühlen und welche Gedanken ihnen durch den Kopf gehen. Sprich darüber. Das ist genau der Punkt, an dem du deine Zielgruppe abholen kannst.

Lade deine Zielgruppe zum Träumen ein

Manchmal sind wir so in unseren Gedanken und Sorgen gefangen, dass wir ganz vergessen, unsere großen Ziele im Blick zu behalten.

Erinnere deine Interessenten wieder daran, was sie erreichen können. Lade sie zum Träumen ein.

Auch hier gilt: Vielleicht bist du den Weg selbst gegangen. Dann erzähle von deinem Weg, sprich auch über Emotionen und zeige ihnen, was du dann schließlich erreicht hast.

Erst, wenn wir daran glauben, dass wir das große Ziel erreichen können, dann sind wir auch bereit, an diesem Thema zu arbeiten. Dabei kann sie dein Onlinekurs unterstützen.

Stehe voll und ganz hinter deinem Produkt

Du kannst deinen Onlinekurs am besten verkaufen, wenn du dir selbstbewusst vor Augen führst, wie wertvoll er ist.

So wertvoll, dass du deiner Zielgruppe keinen Gefallen tust, wenn du ihn nicht oder nur schlecht verkaufst. Jeder sollte deinen Onlinekurs haben.

Verkaufe deinen Kurs genau so.

Wir tendieren dazu, gerade bei diesem Schritt schüchtern und piepsig zu werden. Was könnten die anderen nur denken? Mache ich mich hier nicht zum Affen? Was wäre, wenn…?

Halt, stopp! Es geht an dieser Stelle gar nicht um dich. Es geht um deine Zielgruppe.

Du hast ein tolles Produkt, das deiner Zielgruppe einen großen Schritt weiterhilft. Deine Zielgruppe weiß das noch nicht, aber du weißt das. Zeige es ihnen, indem du genau so begeistert von deinem Produkt sprichst, wie du es in Wahrheit auch bist.

Kurz und knapp: Begleite deine Zielgruppe, insbesondere die Interessenten selbstbewusst zu ihrer Kaufentscheidung. Du musst niemandem zu etwas überreden. Aber, du solltest dein Produkt angemessen vorstellen und dich dabei nicht verstecken.