Vielleicht trägst du dieses Bild schon länger mit dir herum: dein eigener Onlinekurs, der sich dort draußen laufend verkauft. Ein Produkt, das anderen Menschen weiterhilft und dir gleichzeitig einen weiteren oder sogar deinen Haupteinkommensstrom aufbaut. Dieses Bild ist großartig, und es funktioniert. Du hast es oft genug da draußen gesehen.
Was dabei oft mitschwingt, ist eine bestimmte Vorstellung vom Weg dorthin: Ich erstelle den Kurs, dann spreche ich ein bisschen darüber, und dann verkauft er sich. Da muss ich dich enttäuschen, so funktioniert das nicht. Nicht, weil der Weg grundsätzlich schlecht ist, sondern weil er unvollständig ist. Da fehlt ganz, ganz viel.
Das Spannende daran: Rund 70% des Weges erkennt man eigentlich erst, während man in diesem Onlinekurs-Business schon drinsteckt und sich an die Arbeit macht. Vorab kann man das gar nicht so sehen. Genau deshalb gehe ich in diesem Beitrag mit dir durch, wie der Weg von null bis zu den ersten 10.000€ wirklich aussieht, und vor allem in welcher Reihenfolge sich die einzelnen Bausteine aufbauen.
Das erwartet dich in diesem Beitrag:
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Der erste Baustein ist nicht dein Onlinekurs
Wenn du deinen ersten Onlinekurs erstellst, ist der naheliegende erste Schritt: Hinsetzen, schauen, was eine gute Kursidee ist, die Inhalte erstellen, vielleicht direkt aufnehmen. Bis du merkst: Oh, da fehlt ja noch einiges.
Denn die Kurserstellung ist tatsächlich ein relativ überschaubarer Baustein, und auf gar keinen Fall der erste. Der erste Baustein sind die Grundlagen. In den Grundlagen geht es um dich, um deine Zielgruppe und um den Markt. Und das sind Grundlagen, die du dir selbst erarbeiten solltest.
Das meine ich wörtlich: Setz dich hin und liste das alles für dich auf, bevor du dir Input von einer KI oder einer anderen Person holst, die diese Arbeit quasi für dich übernimmt. Es gibt ein paar Dinge, die du über dich und deine Zielgruppe verstanden und verinnerlicht haben solltest, bevor du startest. Im Grunde ist es dabei egal, ob daraus ein Onlinekurs-Business wird oder ein anderes Angebot.
Warum das so wichtig ist? Weil es dir sonst später auf die Füße fällt. Diese Infos brauchst du, während du den Kurs erstellst, und genauso später bei der Vermarktung. Sie zeigen sich darin, wie du da draußen auftrittst, worüber du sprichst und mit welchem Selbstvertrauen du an verschiedene Themen herangehst. In den letzten zehn Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass es sich lohnt, sich für diese Grundlagen Zeit zu nehmen. Deswegen packe ich sie in meinen Onlinekursen oft noch vorne mit rein, selbst wenn die Leute eigentlich schon einen Schritt weiter sind. Ich weiß einfach, wie gerne sie übersprungen oder nebenbei in zehn Minuten abgehandelt werden.
Die Transformation kommt vor den Kursvideos
Erst dann kommt der eigentliche Onlinekurs. Und auch hier geht es noch nicht um die Detailfragen: ob du Präsentationsfolien erstellst oder auf einem Whiteboard mitmalst, ob man dich sieht oder nur hört, ob du überhaupt mit Videos arbeitest oder mit Text und Audio, ob du Arbeitsmaterialien anbietest und welche. Das sind alles Detailfragen, die ganz zum Schluss kommen.
Der erste Schritt beim Kurs selbst ist eine andere Frage: Was ist die Transformation, die deine Teilnehmer durchlaufen? Was verändert sich im Leben einer Teilnehmerin durch den Kurs? Das ist die Grundrichtung, die überhaupt erst definiert, in welchem Rahmen du deine Kursinhalte erstellst und wie umfangreich der Kurs werden muss, um genau dieses Ziel zu erreichen. Erst danach geht es darum, wie deine einzelnen Kursvideos aussehen oder welche Arbeitsmaterialien dazugehören.
Falls du also ein bisschen Bammel vor der Kurserstellung hast: mach dir keine Sorgen. Das ist mitunter der leichteste Teil. Da bist du voll in deinem Element, du sprichst über ein Thema, das dich begeistert und in dem du dich auskennst. Selbst wenn du dein Wissen zum ersten Mal in einen Onlinekurs packst und deine Stimme dafür noch finden musst, ist das genau das Thema, worum es bei dir sowieso immer geht. Das wird dir leichtfallen. Schwieriger werden eher die Schritte, die neu für dich sind, zum Beispiel den Onlinekurs zu verkaufen. Aber das lernst du peu à peu.
Kontakt zur Zielgruppe, bevor der Kurs fertig ist
Sobald du deine Positionierung und deine Nische grob vor Augen hast, empfehle ich dir, dich erst einmal mit einer ganz bestimmten Frage zu beschäftigen: Wie schaffe ich es, mit meiner Zielgruppe Kontakt aufzubauen und diesen Kontakt zu halten? Wie bleibe ich in Verbindung mit Menschen, die mir schon gezeigt haben, dass sie sich für mein Thema interessieren, dass sie Hilfe brauchen und weiterkommen möchten?
Das ist ein Fundament, das du dir aufbaust, und das dann läuft, während du den eigentlichen Kurs erstellst. Genau das ist großartig, sobald du den Kurs veröffentlichst: Du kannst direkt darauf zurückgreifen und deinen Kurs vom ersten Moment an verkaufen, weil du schon Kontakt zu den Leuten hast, die mehr lernen wollen.
Machst du es andersherum, erstellst also erst den kompletten Kurs und fängst danach erst mit dem Kontaktaufbau an, verschiebt sich alles noch einmal um ein paar Monate. Genau deshalb lohnt es sich, das Ganze geschickter und zeitsparender anzugehen.
Was ein Launch wirklich ist
Dein Kurs ist nicht automatisch ein 10.000-Euro-Umsatz-Kurs, nur weil er mit einem großen Launch auf den Markt kommt. Aber schauen wir kurz, was ein Launch überhaupt ist.
Der Launch ist der Moment, in dem du sagst: Schau mal her, hier ist mein Kurs, jetzt kannst du kaufen. Jetzt gibt es ihn, entweder generell oder zu einem bestimmten Preis, und danach gibt es ihn nicht mehr oder die Aktion ist vorbei. Du promotest ihn schon Wochen vorher aktiv, dann kommt der eigentliche Launch, und dann war es das. Solche Launches kannst du mehrfach pro Jahr umsetzen.
Live-Launches sind dabei kein Part, den ich dir empfehlen würde zu überspringen, ganz im Gegenteil. Du lernst dabei unfassbar viel. Wenn du direkt auf automatisierte Prozesse übergehst, brauchst du ewig, um genau das zu lernen, was dir ein Live-Launch in kurzer Zeit mitgibt.
Trotzdem brauchst du im Grunde einen Prozess, der es dir ermöglicht, deinen Onlinekurs laufend zu verkaufen. Viele von euch kommen mit einem Hintergrund zu mir, in dem die Zeit eher knapp ist. Die wenigsten haben sehr viel Zeit, die meisten eher wenig. Da hättest du gar nicht die Kapazitäten, um alle paar Monate einen großen Live-Launch hochzuziehen.
Evergreen: der Kurs, der sich laufend verkauft
Hier kommen evergreene Kursverkaufsprozesse ins Spiel. Du sagst dann nicht mehr „schau mal her, hier ist mein Kurs“, sondern deine Interessenten sagen „schau mal her, ich habe Interesse“. Und dann begleitest du sie zu deinem Onlinekurs, laufend und ohne dass du ständig live dabei sein musst.
Das sind Prozesse, die laufen, während du offline bist. Im Urlaub zum Beispiel. Ich erinnere mich an eine ganz bestimmte Phase, als ich mein erstes Kind bekommen habe: Selbst als ich mit Wehen im Krankenhaus lag, kam plopp die Verkaufsbenachrichtigung rein. Genau das macht diese Prozesse so wertvoll. Sie halten dein Business am Laufen, auch wenn gerade das Leben dazwischenkommt oder du andere Prioritäten hast.
Das heißt aber nicht, dass du dich nie wieder darum kümmern musst, oder dass es einfach passives Einkommen ist. Auch um evergreene Prozesse darf man sich kümmern und sie laufend optimieren. Deine Arbeit verschiebt sich nur ein bisschen: Du konzentrierst dich vor allem darauf, diesen Prozess oben aufzufüllen und ihn weiter auszubauen und zu optimieren.
Der rote Faden, den man von außen nicht sieht
Der Weg zum eigenen profitablen Onlinekurs ist nicht sonderlich kompliziert, aber er ist anders, als die meisten erwarten. Er beinhaltet Bausteine, die man von außen einfach nicht kennen kann, wenn man ganz neu in die Online-Business-Welt eintaucht. Und selbst wenn man schon ein bisschen dabei ist, versteht und sieht man vieles erst, während man es umsetzt.
Themen wie „auf welche Grundlagen muss ich am Anfang Wert legen?“ lassen sich vorher kaum beantworten. Wo lohnt es sich, ein, zwei Stunden mehr zu investieren, damit es mir später nicht auf die Füße fällt und ich am Ende ein, zwei Monate verliere? Das kommt mit der Erfahrung und mit dem einen oder anderen Onlinekurs. Interessant ist übrigens auch die andere Richtung: Das Thema Reichweite zum Beispiel wird zu Beginn oft viel höher priorisiert, als es eigentlich nötig ist.
Wenn du diesen Weg Schritt für Schritt sehen willst, also den konkreten roten Faden suchst, dann melde dich gern zu meiner Masterclass „Von 0 auf 10.000€ mit einem Onlinekurs“ an. Da schauen wir uns das Ganze im Detail und grafisch noch einmal ganz anders an, und ich kann viel mehr in die Tiefe gehen. Du bekommst den Weg vor Augen, mit dem du peu à peu alles aufbaust, um dein Wissen rauszubringen und dir einen stabilen, zuverlässigen Einkommensstrom zu schaffen.
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