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Manchmal ist das Wertvollste, was jemand für dich tun kann, einfach ehrlich zu sein. Nicht unbedingt nett, sondern ehrlich.

Ich bin jetzt seit über zehn Jahren im Online Business tätig und viele Themen tauchen einfach immer und immer wieder auf. Im 1:1 kann ich sie nicht immer so direkt ansprechen, wie ich es möchte. Denn wenn man manchmal so etwas einfach dahin klatscht bekommt, macht man zu. Und das hilft dann niemandem.
Deswegen gibt es diesen Blogbeitrag bzw. die Podcastfolge: Fünf Dinge, die ich dir sagen würde, wenn ich keine Rücksicht auf deine Gefühle nehmen würde.

Nimm dir einfach das mit, was zu dir, zu deinem Business, zu deiner aktuellen Situation passt. Und idealerweise nimmst du dir zumindest eine Aufgabe daraus mit. Das, wo du dich direkt angesprochen fühlst, wo du vielleicht auch ein bisschen emotional wirst, das ist vermutlich eines der Themen, an denen du arbeiten kannst.

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Noch eine Ausbildung wird dich nicht weiterbringen

Wir alle kennen das Gefühl. Wenn ich erst mal diese eine Bescheinigung habe, dann lege ich wirklich los. Wenn diese eine Fortbildung abgeschlossen ist, dann läuft es anders.

Gerade im Experten-Business begegnet mir das ganz, ganz häufig. Und ich verstehe es. Denn während einer Ausbildung wächst du über dich hinaus, du lernst etwas Neues, du hast ein konkretes Ziel. Du hast das Gefühl, du tust total viel, bist beschäftigt und verfolgst eine klare Richtung. Das Problem ist, du verschiebst dabei dein eigentliches Ziel, den Aufbau deines Online Business, auf irgendwann später.

Und wenn die Bescheinigung dann da ist? Dann merkst du, so viel hat sich eigentlich nicht geändert.

Dein Paket ist vielleicht ein kleines bisschen besser geworden. Aber du hast noch kein Online Business aufgebaut oder es nicht weiterentwickelt, je nachdem, wo du stehst. Denn die eigentlichen Herausforderungen beim Online Business aufbauen haben ganz, ganz häufig nichts mit dem zu tun, was du fachlich mitbringst.

Das, was du mitbringst, das ist im Grunde das, was deine Kunden bekommen, nachdem sie gekauft haben. Das Online Business selbst besteht aus allem, was davor passiert: wie du sichtbar wirst, wie du deine Zielgruppe erreichst, wie du verkaufst. Das sind Fähigkeiten, die in den meisten Ausbildungen überhaupt nicht vorkommen.

Ich kann mir zum Beispiel in meiner Nische gut vorstellen, dass du da draußen Menschen begegnest, wo du dir denkst: Die wissen gar nicht so genau, was sie da tun, aber sie haben ein super Marketing. Die verkaufen, obwohl ihre Expertise vielleicht hinten raus gar nicht so stark ist. Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die wirklich wissen, worüber sie sprechen, die anderen echten Mehrwert bieten könnten, aber es wird nicht deutlich. Weil dieser Teil vor dem Verkauf einfach nicht stimmt.

Dabei kann man das alles lernen.

Deswegen meine klare Empfehlung: Die Ausbildung kannst du machen. Aber erst bringst du dein Online Business zum Laufen. Dann kannst du immer noch weitere Aspekte mit dazu nehmen.

Falls du dir dabei noch nicht sicher bist, ob du wirklich schon genug mitbringst: Schau dir gerne mein [Onlinekurs Starter Kit] an. Da schauen wir uns genau das an.

Online Business bedeutet anders arbeiten, nicht zwingend weniger arbeiten

Die ganz, ganz lauten Online-Marketing-Coaches da draußen vermitteln ja den Eindruck, dass man 10, 15 Stunden die Woche arbeitet und damit sechsstellige Umsätze macht. Ganz einfach. Das schaffst du auch.

Puh. Das Online Business bringt natürlich grandiose Möglichkeiten mit sich. Du kannst Produkte entwickeln, die losgelöst sind von deiner Zeit. Du investierst einmal und kannst das Ergebnis vielfach verkaufen, komplett oder teilweise unabhängig davon, ob du gerade arbeitest. Das ist tatsächlich so, das widerspreche ich überhaupt nicht.

Bedeutet aber nicht, dass du deswegen nicht arbeiten musst.

Ich würde es eher so beschreiben: Du kannst deine Zeit absolut flexibel einteilen. Es ist im Grunde egal, ob du zwei Tage die Woche vollständig arbeitest und den Rest gar nicht, ob du jeden Morgen zwei Stunden arbeitest oder lieber am Wochenende. Du tauschst deine Zeit nicht mehr eins zu eins gegen Geld ein. Das ist der große Unterschied.

Ich persönlich tippe im Moment auf 20 bis 25 Stunden die Woche. Und es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an mein Business denke. Das sage ich nicht, um zu erschrecken. Das sage ich, weil es mir wichtig ist, dass du mit der richtigen Erwartungshaltung reingehst. Denn wenn du nach vier Wochen das Gefühl hast, es klappt nicht, und glaubst, du bist einfach nicht dafür geeignet, dann ist das fast immer eine Frage der Erwartungshaltung, nicht deiner Fähigkeiten.

Ein Online Business aufbauen erfordert deinen Einsatz. Es fühlt sich nur anders an, weil du an etwas arbeitest, das dich begeistert.

KI macht den Online Business Aufbau in den ersten Schritten schwerer

Das Thema KI hat ganz, ganz großartige Vorteile, keine Frage. Aber mir begegnet es immer häufiger, dass eine Idee schnell in die KI gepackt wird, mit eher oberflächlichen Prompts, und das Ergebnis dann einfach umgesetzt wird.

Das Ding ist: Wer gerade erst anfängt, ein Online Business aufzubauen, der weiß oft noch gar nicht, worauf er achten muss. Wie soll man dann einen tiefgreifenden Prompt erstellen? Die KI gibt eine Antwort, die ist dann nur so mittelmäßig und führt im Grunde zu nichts.

Was dabei verloren geht, ist das eigene Verständnis. Nehmen wir mal die Zielgruppenrecherche. Natürlich kannst du der KI sagen, was du mitbringst, und fragen, wem du damit helfen kannst. Aber das ersetzt nicht das Gefühl, das entsteht, wenn du wirklich selbst in einer Facebook-Gruppe durch Posts scrollst, in den eigenen Worten deiner Zielgruppe liest, dir die Hintergründe anschaust. Das gibt dir ein ganz anderes Verständnis, als wenn du das einfach die KI erledigen lässt.

Und gerade das braucht es, damit dein Business authentisch wird. Damit du nicht genau das 0815-Business aufbaust, das alle anderen auch machen.

Die KI ist großartig, wenn du weißt, was du da tust und worauf es ankommt. Davor braucht es dich. Du darfst persönlich Erfahrungen sammeln, Dinge verstehen, über dich hinauswachsen. Das kann dir die KI nicht abnehmen.

Deswegen: Nutz die Vorteile von KI, wo sie wirklich helfen. Aber versteck dich nicht dahinter. Denn dahinter liegen oft Themen, die früher oder später ohnehin auf den Tisch kommen.

Die Angst vor der Technik löst sich erst, wenn du dich damit beschäftigst

Das ist nicht bei allen ein Thema. Aber bei manchen blockiert es wirklich.

Hier kommt das große Aber: Wir leben in einer Zeit, in der du weder programmieren kannst noch andere tiefe technische Skills brauchst, um dir online etwas aufzubauen. Ich weiß, das klingt alles immer fürchterlich technisch. Webseite aufbauen, Automatisierungen einrichten, Funnels bauen. Aber wenn du erst mal eingetaucht bist, ist es gar nicht so technisch.

Ich sage gerne: Deine Webseite ist das Fundament deines Online Business. Sie ist das, was dir gehört. Deine Social-Media-Kanäle sind im Grunde gemietet. Und eine eigene Webseite aufzusetzen ist per se gar kein sonderlich komplizierter Weg. Du suchst dir ein WordPress-Hosting, das ist ein fertiges Paket, wählst ein Theme, passt es an und schon hast du diese eine Anlaufstelle, auf die du von überall verweisen kannst. Im Kopf fühlt es sich riesig an. In der Praxis ist es das nicht.

Ich denke gerade an die Zeit, als PowerPoint aufkam und für viele erst mal etwas ganz Großes und Besonderes war. Und sobald man sich damit auseinandergesetzt hatte, war es auch nicht mehr als eine E-Mail zu schreiben.

Gleiches gilt für die Tools, die wir heute nutzen. Du beißt dich einmal durch und danach ist es simpel. Und diese Sicherheit, die daraus entsteht, wirkt sich dann auf sehr viel mehr aus, als nur auf das eine Tool.

Sichtbarkeit ist keine Option

Das ist der Punkt, bei dem ich am wenigsten Abstriche machen möchte.

Du darfst dir aussuchen, wie du sichtbar wirst und auf welchen Kanälen. Aber ob du überhaupt sichtbar wirst, das ist keine Frage, sondern eine Voraussetzung.

Dein Business darf dort rausgehen. Deine Angebote dürfen gesehen werden. Die Menschen, denen du helfen kannst, dürfen von dir erfahren. Denn egal, was du anbietest: Es löst ein Problem. Und die Menschen, die dieses Problem haben, die dürfen von dir hören.

Ich hatte neulich ein Gespräch, da ging es darum, wie der perfekte Blogbeitrag aufgebaut sein sollte. Und ich merkte irgendwann, dass sich die andere Person in all diesen Regeln verliert, weil sie sich davon abschirmen möchte, einfach mit ihrer eigenen Stimme rauszugehen. Und ich denke wirklich: Es ist wertvoller, wenn du einfach losplappern, auch wenn deine ersten Inhalte noch nicht perfekt strukturiert sind, weil man dich kennenlernen kann. Das ist mehr wert als der perfekte Hook oder die ideale Struktur eines Blogbeitrags.

Wenn du dich also dabei erwischst, dass du Wege suchst, wie du sichtbar werden kannst, ohne wirklich sichtbar zu werden, ohne dass man dein Gesicht sieht, deine echte Stimme hört, dann lohnt es sich, da mal tiefer reinzuschauen. Denn wenn du herausfindest, wovor du dich eigentlich schützt, kannst du in deiner vollen Stärke rausgehen.

Du bringst so viel mit. Dein Paket ist großartig und wertvoll. Und deine Menschlichkeit, dein unperfektes Auftreten, das ist im Experten-Business kein Nachteil. Die Menschen wollen von Menschen lernen.

Was nimmst du dir mit?

Das waren fünf Punkte, die ich dir sagen würde, wenn ich keine Rücksicht auf deine Gefühle nehmen würde. Ich hoffe, mindestens einer davon hat dich direkt getroffen.

Und wenn du merkst, dass du gerade feststeckst: Schreib mir. Ich biete aktuell wieder ein paar 1:1-Plätze an und schaue gerne, ob und wie ich dir weiterhelfen kann.

Dein erster Schritt, falls du gerade noch ganz am Anfang stehst, ist mein Onlinekurs Starter Kit. Da schaust du dir in 90 Minuten an, was du wirklich schon mitbringst und wohin das führen kann. Abgesehen von zahlreichen Tools, bekommst du Zugriff auf ein KI-geführtes Strategiegespräch und hältst am Ende dein finales Onlinekurskonzept in den Händen.