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Stell dir vor, du gehst mit deinen Kindern spazieren, kochst, sitzt am Schreibtisch oder bist kurz auf dem Sofa. Plötzlich ploppt eine kleine Benachrichtigung auf: Verkauf 27 €. Verkauf 37 €. Wieder ein neuer Kauf.

Dieses Gefühl, dass dein Business im Hintergrund für dich arbeitet, ist für viele der Grund, warum sie überhaupt mit digitalen Mini Produkten starten. Mehr Umsatz, mehr Kundinnen, mehr Wirkung, ohne jedes Mal live verkaufen zu müssen.

Mini Produkte können dein Businesswachstum enorm unterstützen. Sie helfen dir, neue Kundinnen zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen und deine größeren Angebote leichter zu verkaufen.

Aber: Viele Mini Produkte funktionieren nicht. Sie verkaufen sich kaum oder gar nicht, obwohl viel Zeit und Energie hineingeflossen ist.

In diesem Beitrag schauen wir uns deshalb das eine zentrale Problem mit Mini Produkten an und wie du es löst, damit dein Mini Produkt nicht einfach nur ein weiteres Produkt in deinem Shop ist, sondern ein echter Hebel für dein Online Business.

Schon entdeckt? Hier findest du ein PDF, das den gesamten „Mini-Produkt-Prozess“ aufzeigt inkl. relevanter Kennzahlen und der Einbettung in deine Gesamtstrategie. Hol dir die Mini-Produkt-Übersicht hier gerne für 0€.

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Warum Mini Produkte in deinem Online Business so wertvoll sind

Mini Produkte sind kleine, digitale Angebote mit einem überschaubaren Preis. Zum Beispiel 17 €, 27 € oder 37 €.

Sie sind perfekt dafür geeignet,

  • neue Kundinnen kennenzulernen
  • Vertrauen aufzubauen, weil du sofort echten Mehrwert lieferst
  • Hemmschwellen zu senken, bevor jemand in ein größeres Angebot investiert
  • deinen Umsatz breiter und stabiler aufzustellen

Sie funktionieren besonders gut, wenn du sie strategisch einsetzt. Also nicht als zufällige Einzelprodukte, sondern als Teil einer klaren Businessstrategie mit größeren Angeboten im Hintergrund.

Genau hier beginnt aber auch das Problem.

Warum sich so viele Mini-Produkte nicht verkaufen

Vielleicht kennst du eine dieser Situationen:

Du hast dir wochenlang Gedanken gemacht, Inhalte erstellt, eine schöne Verkaufsseite gebaut. Trotzdem kaufen kaum Menschen.

Dein Mini Produkt wirkt fachlich stark, aber es passiert einfach zu wenig.

Masterclass wie Onlinekurs erstellen

Du hast das Gefühl, du müsstest es „besser erklären“, aber je mehr du erklärst, desto verworrener wirkt es.

In meinem Kurs „Marketingstrategie: Mini Produkt“ ist das eines der Themen, über das wir am häufigsten sprechen. Denn das eigentliche Problem liegt selten an der Technik, am Design oder am Preis.

Das große Problem lautet fast immer:

Dein Mini Produkt löst kein klares, konkretes Problem.

Das eine Problem mit Mini Produkten

Mini Produkte funktionieren anders als große Programme oder 1:1 Angebote.

Bei einem größeren Kurs nimmst du deine Kundin ausführlich mit, erzählst Geschichten, baust Vertrauen auf, erklärst Hintergründe und Prozesse.

Bei einem Mini Produkt passiert der Kauf meist viel schneller. Der Preis ist niedrig, die Entscheidung fällt zügig und oft direkt aus dem Bauch heraus.

Damit das funktioniert, braucht dein Mini Produkt vier Dinge:

  1. Es löst ein einziges, klares Problem.
  2. Dieses Problem ist deiner Zielgruppe bekannt.
  3. Es ist akut und wichtig.
  4. Es lässt sich in einem absehbaren Zeitraum lösen.

Wenn nur einer dieser Punkte fehlt, wird es schwer, dein Mini Produkt konstant zu verkaufen.

1. Dein Mini Produkt löst ein Problem

Dein Mini Produkt sollte nicht ein Thema „besprechen“, sondern ein Problem lösen.

Nicht:
„Ein Workbook rund um das Thema Sichtbarkeit.“

Sondern zum Beispiel:
„Ein klarer 7 Tage Plan, wie deine Follower von ‚Keine Ahnung, wer du bist‘ zu ‚Ich verstehe genau, was du anbietest‘ kommen.“

Deine Käuferin muss direkt erkennen: Ich habe genau dieses Problem. Und dieses Produkt hilft mir, es zu lösen.

2. Das Problem ist bekannt

Das Problem muss für deine Zielgruppe benennbar sein.

Sie sollte in eigenen Worten sagen können, was sie gerade stresst, zum Beispiel:

„Ich habe zwar ein Mini Produkt, aber es kauft niemand.“

„Ich habe Ideen, aber ich weiß nicht, was wirklich sinnvoll ist.“

„Ich verliere mich in Möglichkeiten und komme nicht ins Tun.“

Wenn deine Kundin ihr Problem nicht klar sieht, wird sie auch dein Mini Produkt nicht klar einordnen können.

3. Das Problem ist akut

Mini Produkte werden selten „für später“ gekauft.

Die meisten Käufe passieren, weil etwas gerade jetzt drückt:

  • ein Engpass
  • ein Gefühl von Stillstand
  • ein konkretes Ziel, das gerade wichtig ist

Frage dich deshalb: Warum sollte meine Kundin dieses Produkt ausgerechnet heute kaufen und nicht irgendwann in ein paar Monaten?

4. Das Ergebnis ist in einem absehbaren Zeitraum erreichbar

Mini Produkte leben von schnellen, greifbaren Ergebnissen.

Es geht nicht darum, dass deine Kundin in drei Jahren ein völlig neues Leben hat.

Es geht darum, dass sie in den nächsten Tagen oder Wochen ein spürbares Stück weiterkommt, zum Beispiel:

  • Ihr erstes Mini Produkt steht, inklusive Struktur und Angebotstext.
  • Ihr bisheriges Produkt ist so geschärft, dass sie endlich klar kommunizieren kann, warum es sinnvoll ist.
  • Sie versteht zum ersten Mal, an welchen Kennzahlen sie sieht, ob ihre Mini Produkt Strategie funktioniert.

Wenn sie dieses Ergebnis in wenigen Tagen erreichen kann, wächst die Kaufbereitschaft enorm.

So entwickelst du ein Mini Produkt, das sich wirklich verkauft

Du kannst dein starkes Mini-Produkt innerhalb von 5-10 Tagen auf den Markt bringen.

Wie? Das zeige ich dir in „Marketingstrategie: Mini Produkt“.

Für den Anfang, hol dir hier die gesamte Mini-Produkt-Strategie-Übersicht für 0 € und setze dir konkrete Ziele.

Mini Produkte sind kein Zufallsprodukt und keine Spielwiese. Sie können ein zentraler Hebel in deinem Business sein, wenn du sie strategisch einsetzt.

Der wichtigste Schritt ist immer:
Klarheit über das eine Problem, das dein Mini Produkt löst.

Wenn dieses Problem bekannt, akut und in einem absehbaren Zeitraum lösbar ist, wird dein Mini Produkt viel leichter verkauft.