Wenn du deine Beiträge für Suchmaschinen optimierst, dann sparst du dir in Zukunft viel Zeit und Geld. Menschen finden deine Inhalte, ohne, dass du dafür zusätzlich Geld für Werbung ausgeben oder Zeit auf sozialen Netzwerken verbringen musst. Hört sich doch toll an! Einmal optimiert – dauerhaft erfolgreich.

Welche Tipps sich auf meinen Websites bewährt haben, erfährst du im heutigen Beitrag. Du kannst dir am Ende des Beitrags auch eine Checkliste zum Ausdrucken herunterladen. Wenn du dir die neben deinen Schreibtisch hängst, vergisst du in künftigen Beiträgen nichts mehr.

Tipps, die du heute neu entdeckt hast, solltest du auch unbedingt in alten Beiträgen anwenden. Ich selbst überarbeite regelmäßig alte Beiträge und optimiere sie nachträglich. Das lohnt sich in jedem Fall. Einige Beiträge wurden jahrelang kaum gelesen, bis ich sie noch einmal überarbeitet habe und jetzt gehören sie zu den erfolgreichsten Beiträgen auf meinen Seiten.

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Hier kannst du dir den Inhalt als Podcast anhören:

Diese Tipps für Blogger und kleine Unternehmen musst du kennen:

5 wichtige SEO Tipps für Blogger, damit sich deine Reichweite vervielfacht

5 SEO Tipps für mehr Reichweite

SEO Tipp #1 YOAST

Yoast bietet ein Plug-In für WordPress an, dass dir wahnsinnig viel Arbeit im Hinblick auf OnPage SEO (alles, was du auf deiner Seite für Suchmaschinen optimieren kannst) abnimmt. Wenn du Yoast aktiviert hast, zeigt dir das Plug-In genau, in welchen Bereichen du dich noch verbessern kannst, ob der Seitentitel sinnvoll gewählt ist und ob der Beitrag auf dein Keyword (mehr dazu weiter unten) optimiert ist.

Neben dem Plug-In hat das Yoast-Team auch eine Website mit unglaublich vielen SEO-Tipps. Hier lohnt es sich von Zeit zu Zeit einmal durchzustöbern. Jedes Mal, wenn ich auf der Website bin, verbessere ich anschließend etwas auf meiner eigenen Seite. Ich habe auch schon viele Podcasts mit Yoast gehört (der Gründer heißt tatsächlich Yoast) und bin wirklich begeistert von ihm und seinem Team. Hier kannst du wirklich etwas lernen.

Wenn du das Plug-In aktiviert hast, vergiss aber nicht, dass es nur als Hilfestellung dient. Es kann dir sagen, ob deine Seite theoretisch für Suchmaschinen optimiert ist oder nicht. Der menschlichte Faktor fehlt hier allerdings. Google legt immer mehr Wert auf extrem nutzerfreundliche Inhalte, die du als Mensch viel besser beurteilen kannst, als ein Plug-In.

SEO Tipp #2 Die Keyword-Recherche

Bevor du einen Beitrag schreibst, solltest du dir darüber Gedanken machen, welches Keyword (Stichwort) deinen Beitrag am besten beschreibt.

Sprich: Welchen Suchbegriff gibt ein potentieller Leser bei Google ein, wenn er deinen Beitrag finden möchte?

Je nach Thema, kann dieses Stichwort schonmal aus mehreren Worten bestehen. Zum Beispiel „Low Carb Schokolade“. Würde ich mich nur auf Schokolade konzentrieren, wäre der Leser enttäuscht, wenn er zu einem Beitrag über Low Carb Schokolade kommt.

Wie findet man ein Keyword?

Ich verwende hier gerne zwei Methoden:

Methode 1: Googeln im privaten Modus eines Browser

Öffne ein privates Browserfenster (privat deshalb, da dir Google sonst auf dich zugeschnittene Suchergebnisse anzeigt, das wollen wir hier vermeiden) und gib ein mögliches Keyword ein. Wenn du danach suchst, siehst du maßgeblich zwei Dinge:

  • Gibt es dazu schon Inhalte? Sind die ersten Einträge auf einer Seite Foreneinträge und Shops, stehen die Chancen ziemlich gut, dass dein hochwertiger Beitrag es schnell an die Spitze der Suchergebnisse schafft, da es bisher offensichtlich noch keinen hochwertigen Inhalt gibt.
  • Was suchen Menschen noch, wenn sie nach diesem Stichwort suchen? Ganz unten auf der ersten Seite der Suchergebnisse findest du ähnliche Suchbegriffe. Diese Begriffe kannst du hervorragend als Anhaltspunkt für dein Keyword nehmen.

Mit diesen beiden Methoden bekommst du einen ersten Überblick.

Methode 2: Google AdWords – Keyword Planer

Google AdWords bietet einen Keyword Planer an. Mit diesem kannst du kostenlos überprüfen, wie häufig ein Suchbegriff gesucht wird und wie stark der Wettbewerb um dieses Keyword ist. Wenn du eine relativ neue Website hast, macht es Sinn, sich erst einmal auf häufig gesuchte, aber wenig beworbene Suchbegriffe zu konzentrieren.

Du hast noch Fragen zu diesem Thema?

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Hast du dein Haupt-Keyword gefunden, verwendest du es im Seitentitel, im Bild-Titel (s. nächsten Punkt) und verteilt im Laufe des Beitrags. Das Stichwort sollte zwar häufig vorkommen, aber auch nicht zu oft. Verwendest du Yoast (s. SEO Tipp #1), sagt er dir, wenn dein Keyword zu häufig vorkommt. Besser ist es, ähnliche Suchbegriffe verteilt über den ganzen Beitrag zu verwenden. Wenn wir auf das „Low Carb Schokolade“ Beispiel von oben zurückkommen, wären ähnliche Stichwörter „Schokolade ohne Zucker“, „kohlenhydratarme Schokolade“ oder „zuckerfreie Schokolade“.

SEO Tipp #3 Bilder für Suchmaschinen optimieren

Ein Beitrag ohne Bilder? Undenkbar! Bilder und Videos sind mittlerweile ein unglaublich wichtiges Medium für Content im Internet. Mit Bildern alleine ist es aber noch nicht getan. Du kannst auch bei deinen Bildern ein paar Kleinigkeiten optimieren, die es ermöglichen, dass dein Beitrag viel häufiger aufgerufen wird.

Schritt 1: Der Bildtitel

BEVOR du deine Bilder auf deiner Seite hochlädst, solltest du sie umbenennen. Das bedeutet, dass du keine Bilder mit dem Namen „DSC_34657.jpeg“ hochladen solltest. Stattdessen vergibst du einen aussagekräftigen Titel, z.B. „fruchtiger-milchshake-mit-schokolade-ohne-zucker.jpeg“.

Hinweis (danke an dich, Tobias!): Verwende in Bildtiteln Bindestriche, keine Unterstriche. Bindestriche werden von Google als Leerzeichen verstanden. Unterstriche zeigen Google jedoch, dass zwei Wörter zusammengehören.

5 wichtige SEO Tipps für Blogger, damit sich deine Reichweite vervielfacht (+ Checkliste)

Tipp: Verwende keine Umlaute (ä, ö, ü) im Bildtitel. Einige Browser (z.B. Safari) haben Probleme mit Umlauten, weshalb sie einige Bilder nicht anzeigen können. – Glaub mir, es hat eine Weile gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass die Umlaute schuld daran sind, dass meine Bilder bei Safari nicht angezeigt werden. Seitdem verwende ich keine Umlaute im Bildtitel mehr.

Schritt 2: Der Alt-Tag eines Bildes

Wenn du das Bild hochgeladen hast, kannst du noch einen Alt-Tag vergeben (entweder in der Mediathek oder im HTML Text deines Beitrags). Das ist der Text, der angezeigt wird, sollte dein Bild einmal nicht angezeigt werden können. In diesen Alt-Tag schreibst du mit wenigen Stichworten, was man auf dem Bild sieht.

Suchmaschinen können bisher noch keine Bilder „erkennen“. Sie orientieren sich also an allen weiteren Informationen, die zu diesem Bild vorliegen (Alt-Tag, Titel). Basierend auf diesen Informationen ordnen sie die Bilder entsprechend ein. Hast du die Informationen vergeben, weiß Google, was das Bild zeigt und es kann auch gut sein, dass Menschen über die Google Bildersuche auf deine Seite aufmerksam werden.

5 wichtige SEO Tipps für Blogger, damit sich deine Reichweite vervielfacht (+ Checkliste)

SEO Tipp #4 Blogbeiträge richtig strukturieren

Ein Beitrag besteht aus zahlreichen Absätzen, Titeln und Elementen, wie z.B. Aufzählungszeichen, was wir in diesem Beitrag mit Blogger-Tipps schon einmal angesprochen haben. Je nachdem, um welches Textelement es sich handelt, stufen Suchmaschinen den Inhalt höher oder niedriger ein. So werden die Inhalte eines Titels (H1, H2, H3, etc.) als aussagekräftiger betrachtet, als der übrige Inhalt.

Es macht also durchaus Sinn, die wichtigsten Keywords in den Titel (und Unterüberschriften) zu packen. Denk aber dran, dass es grundsätzlich immer darum geht, Inhalte besonders nutzerfreundlich zu gestalten. Ist dein Titel also nur noch eine Reihe von Stichwörtern und macht für deinen Leser keinen Sinn, dann wirkt sich das wiederum schlecht aus.

Gerade da Google immer mehr Wert auf die Nutzerfreundlichkeit legt, sollten Beiträge gut strukturiert sein. Verwende Zwischenüberschriften, betone wichtige Inhalte, indem du sie Fett oder Kursiv schreibst. Füge an passender Stelle Aufzählungslisten ein. Mir hilft es immer, wenn ich einen fertigen Beitrag noch einmal kurz überfliege und darauf achte, dass der Leser immer mal wieder an Stichworten hängen bleibt.

Kaum ein Leser wird sich einen Beitrag von Anfang bis Ende durchlesen. Wir sind am Bildschirm nie so konzentriert wie bei einem Buch, daher überfliegen wir Inhalte mehr oder weniger schnell und wollen die Informationen bequem und schnell finden.

Ein prominentes Google-Beispiel für wenig nutzerfreundliche Websites sind Pop-Ups. Während Google nie begeistert von Pop-Ups war, haben sie Anfang des Jahres verkündet, dass Seiten mit Pop-Ups auf mobilen Seiten heruntergestuft werden. Warum? Da der Leser durch ein Pop-Up gestört wird.

SEO Tipp #5 Interne Verlinkungen

Du weißt bestimmt schon, dass es gut für deine Seite ist, wenn andere erfolgreiche Seiten auf dich verlinken, oder du auf andere sehr hochwertige Seiten verlinkst. Was aber nur selten angesprochen wird, sind interne Verlinkungen. Es gibt mehrere Gründe, warum interne Verlinkungen wichtig sind:

Relevanz der Seite

Je häufiger du auf eine interne Seite verlinkst, desto wichtiger scheint diese Seite zu sein. Wenn du also ganz oft auf „Beitrag a“ verlinkst und nie auf „Beitrag g“, dann scheint „Beitrag a“ wichtigere Inhalte zu enthalten. Das kannst du natürlich ein wenig ausnutzen, indem du auch in Blogbeiträgen Beiträge verlinkst (warum das tatsächlich wichtig ist, erfährst du im nächsten Punkt).

Es gibt Bereiche die IMMER und auf jeder Seite auf Seiten verlinken: Das Hauptmenü, die Sidebar und der Footer. Diese drei Bereiche sind meist statisch und immer vorhanden. Seiten, die du in diesen drei Bereichen verlinkst, scheinen also (aus Google-Sicht) sehr wichtig zu sein, denn du ermöglichst es deinem Leser auf JEDER Seite, auf diese Inhalte zuzugreifen.

Das kannst du nun ziemlich gut ausnutzen und in diesen Bereichen auf tatsächlich wichtige Inhalte verlinken.

Es gibt aber auch Inhalte, die wir in diesen Bereichen anzeigen müssen, die nicht als wichtig gelten sollten, z.B. das Impressum. Das Impressum muss von jeder Seite aus aufrufbar sein. Es muss also im Header oder Footer verlinkt sein. Es wäre allerdings schade, wenn Google denkt, dass das Impressum eine unserer wichtigsten Seiten ist. Damit das nicht passiert, setzt du das Impressum auf NoFollow (rel=“nofollow“). Dadurch wird Google diesem Link nicht nachgehen.

Verweildauer der Besucher

Kommen wir zum tatsächlich wichtigsten Punkt bei internen Verlinkungen: Die Verweildauer deiner Besucher. Wenn du dich schon einmal bei Google Analytics umgeschaut hast, sind dir die Werte für die Absprungrate und Sitzungsdauer bestimmt ein Begriff.

Je länger ein Nutzer auf deiner Seite ist, desto relevanter scheint der Inhalt zu sein.

Für eine gute Position in Suchmaschinen, müssen wir also schauen, dass Nutzer möglichst lange auf unserer Seite bleiben. Das schaffen wir, indem wir sehr gute Inhalte anbieten, die zu dem passen, was im Titel versprochen wurde. Ebenso hilft es, weiterführende Angebote anzubieten, was wir durch interne Verlinkungen erreichen können. Daher sind interne Verlinkungen Gold wert. Das gleiche gilt übrigens für Videos. Nutzer bleiben i.d.R. länger auf Seiten, mit Videos.

Das waren nun viele kleine Tipps, die dir zu Top-Positionen in Suchmaschinen verhelfen können. Solche Tipps sollte man immer in Beiträge (auch nachträglich in ältere Beiträge) integrieren. Es dauert meist ein paar Monate, bis sich die Verbesserungen bemerkbar machen, aber das warten lohnt sich.

Lade dir alle Tipps in einer praktischen Checkliste herunter:

Schreib mir gerne in die Kommentare, wenn du Fragen hast oder dich andere Bereiche (z.B. Meta-Daten) interessieren!

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